Informationen zum Thema: Gruppenunfallversicherung

Weil das Leben nicht in Watte gepackt ist.

Pro Jahr ereignen sich in Deutschland rund 9 Mio. Unfälle, davon 70% in der Freizeit und 30% im Beruf. Eine betriebliche Gruppenunfallversicherung mildert für die versicherten Personen die finanziellen Einbußen.

  • Attraktive Sozialleistung des Arbeitgebers
    Für Mitarbeiter ist es eine attraktive Sozialleistung, für den Arbeitgeber eine gute Möglichkeit, die Wertschätzung für seine Mitarbeiter auszudrücken.
    Zusätzliche Leistungen kommen bei Mitarbeitern immer gut an, da diese als einen attraktiven Jobvorteil angesehen werden.
  • Schließt die Lücken der gesetzlichen Unfallversicherung
    Arbeitnehmer sind oft nicht oder nur unzureichend gegen die finanziellen Folgen von Unfällen abgesichert. Die gesetzliche Unfallversicherung leistet für Berufstätige nur bei Unfällen am Arbeitsplatz und bei Wegeunfällen. Geleistet wird erst bei einer Minderung der Erwerbsunfähigkeit um mindestens 20%.
    Je nach Vertragsgestaltung leistet die Gruppenunfallversicherung auch, wenn im privaten Umfeld etwas passiert und bereits ab 1% Invaliditätsgrad.
  • Absicherung der Leistungsträger des Unternehmens
    Fallen wichtige Führungskräfte wegen eines Unfalls aus, kann die Liquidität eines Unternehmens leiden. Auch dieses Risiko können Sie absichern.
  • Preisgünstiger Unfallschutz
    Die Beiträge einer Gruppenunfallversicherung sind deutlich günstiger als bei Einzelunfallversicherungen. Hiervon profitieren auch Firmeninhaber (und deren Familienangehörige).
  • Keine Gesundheitsfragen
    Die Gruppenunfallversicherung zeichnet sich durch ein einfaches, unkompliziertes Antragsverfahren ohne Gesundheitsfragen aus.

Leistungsbeispiele - Auf der Baustelle

Auf der Baustelle

Heinz R., leitender Angestellter in der Baubranche, war auf einer Baustelle, um sich ein Bild seines Projekts vor Ort zu machen. Da fiel ein Stück eines Betonblocks beim Aufladen aus dem Schaufellader. Durch einen Warnruf gelang es Herrn R. gerade noch, zur Seite zu springen. Dennoch traf ihn der Block so hart, dass er mit verbleibenden Schäden an seinem rechten Bein mit einem Invaliditätsgrad von 40 % leben muss.

Im Rahmen der Gruppenunfallversicherung gemäß nachstehenden Preisbeispiel gab es eine Invaliditätsleistung von 105.000 Euro neben dem Krankenhaus- und Genesungsgeld für 60 Tage in Höhe von 2.400 Euro.

Versicherungsumfang – Individuelle Vertragsgestaltung

Wer wann wie versichert ist und wer die Versicherungsleistung erhält, entscheidet die Unternehmensleitung.

Sie kann entweder alle Mitarbeiter absichern oder nur einen bestimmten Personenkreis. Der Versicherungsschutz gilt -soweit nicht anders vereinbart- rund um die Uhr. Auch die Höhe der Absicherung wird individuell vereinbart. Für jede einzelne versicherte Person oder einer Personengruppe kann wie bei einer eigenständigen privaten Unfallversicherung eine individuelle Versicherungsleistung vereinbart werden.

Durch die zahlreichen Leistungsarten, Progressionsstaffeln sowie das optimale Preis-Leistungs-Verhältnis ergeben sich variable Gestaltungsmöglichkeiten.

Invaliditätsleistung

Kapitalzahlung, abhängig vom Grad der Invalidität (Schwere der Behinderung). Bemessungsgrundlage ist die sog. Gliedertaxe. Diese legt fest, wie viel der vereinbarten Summe z.B. bei Verlust eines Körperteils ausgezahlt wird.

Todesfallleistung

Verstirbt die versicherte Person durch einen Unfall (innerhalb eines Jahres), wird die vereinbarte Todesfallsumme ausgezahlt (ähnlich wie bei einer Risikolebensversicherung). Damit lassen sich beispielsweise die Kosten für die Beerdigung abdecken.

Tagegelder

Je nach vereinbarter Leistung wird ein Tagessatz ausbezahlt:
Unfall-Krankenhaustagegeld mit Genesungsgeld – für jeden Tag eines unfallbedingt medizinisch nötigen Krankenhausaufenthalts. Nach Entlassung erhalten Sie das Genesungsgeld nur für die Anzahl von Tagen, die Ihr Klinikaufenthalt dauerte (i. d. Reg. gibt es eine gesonderte Obergrenze an max. Tagen, die hier Berücksichtigung finden).

Unfallrente

Je nach vereinbarter Leistung wird die monatliche Unfallrente ab 50 Prozent Beeinträchtigung der Leistungsfähigkeit ausbezahlt.

Übergangsleistung

Nicht immer ist eine durch Unfall erworbene Invalidität dauerhaft. Dennoch können in der Phase der Gesundung teure Hilfsmittel nötig werden oder andere Kosten anfallen. Liegt etwa sechs Monate nach dem Unfall noch eine Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Leistungsfähigkeit von 50 % vor, kommt die vereinbarte Übergangsleistung zur Auszahlung.

Zusatzpakete

Versichererspezifische Zusatzpakete wie z.B. Assistance-Paket, Reha-Manager, Sportpaket uvm.

Unsere Produktempfehlung

Zusammen mit der VEMA eG – unseren genossenschaftlichen Versicherungsmaklerverbund – konnten wir herausragende Konditionen mit der Zurich verhandeln.

Nachstehend ein Preisbeispiel:

bis 10 Personen
ab 11 Personen
  • Invaliditätsgrundsumme: 150.000 €
  • Progression: 350% (=525.000 €)
  • Todesfallsumme: 20.000 €
  • Krankenhaustagegeld/Genesungsgeld: 20 €
  • Invaliditätsgrundsumme: 160.000 €
  • Progression: 350% (=560.000 €)
  • Todesfallsumme: 22.000 €
  • Krankenhaustagegeld/Genesungsgeld: 20 €

Jährliche Prämie je Person:
Gefahrengruppe A (keine körperliche Tätigkeit): 107,10 € (Netto)
Gefahrengruppe B (körperliche Tätigkeit): 170,40 € (Netto)

(Der Beitrag zur Gruppen-Unfallversicherung ist auch deutlich günstiger als der zu einer vergleichbaren Einzel-Unfallversicherung.)

Nutzen Sie die steuerlichen Vorteile!

Schließen Sie als Arbeitgeber zugunsten Ihrer Arbeitnehmer eine betriebliche Gruppenunfallversicherung ab, so stellen die hierfür gezahlten Beiträge Betriebsausgaben dar. Leiten Sie die Leistungen an den Arbeitnehmer weiter, sind die gezahlten anteiligen Beiträge wie Sachbezug zu behandeln. Die Leistungen selbst sind steuerfrei.

Über weitere steuerliche Optionen beraten wir gerne.

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